SAVE-Foundation

Sicherung der landwirtschaftlichen Arten Vielfalt in Europa

Fundus des Monats:
... aus www.fundus-agricultura.wiki, der Wissensdatenbank zum traditionellen landwirtschaftlichen Wissen im Alpenraum: Bauernregeln: Da ist was dran

Sie klingen logisch, die Bauernregeln. Doch ist da auch was dran? Durchaus, meint die Wissenschaft mit Verweis auf die Wetterstatistik, die, vor allem in Alpennähe, eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen heissen Sommer ausweist, wenn am Siebenschläfertag die Sonne scheint – oder einen nassen, wenn es regnet. Der Meteorologe Horst Malberg kommt aufgrund von Wetterdaten auf eine Wahrscheinlichkeit von 61 %, also deutlich über dem Zufall. Malberg attestiert in seinem Buch „Wetterregeln“ unseren Vorfahren, dass sie „hinsichtlich der Naturbeobachtung dem modernen Stadtmenschen weit überlegen“ gewesen sein dürften. Aus gutem Grund: Schliesslich waren sie gerade in der Landwirtschaft auf die eigene Beobachtungsgabe angewiesen. Es gab in vormodernen Zeiten noch keine Meteorologie. Thermometer und Barometer waren noch im 17. Jahrhundert nur wenigen Wissenschaftlern zugänglich, das Hygrometer kam erst Ende des 18. Jahrhunderts in Gebrauch. Wettertagebücher gab es schon viel länger, die ältesten europäischen stammen aus dem 14. Jahrhundert; in Indien wurden schon im vierten vorchristlichen Jahrhundert Regenmessungen durchgeführt.

Tag der Biologischen Vielfalt

Der 22. Mai wird weltweit der Artenvielfalt gewidmet. Der Internationalen Tag der Biodiversität ruft deren Wert in Erinnerung. Dies gilt auch für die Landwirtschaft. Denn der Verlust von Nutzpflanzen und –Sorten kann in Zeiten den Klimawandels zur Hypothek für die Menschheit werden.

Biologische Vielfalt findet auch auf Äckern, Weiden und Bauernhöfen statt: Die Vielfalt an Rassen und Sorten, Techniken und Wissen, die unsere Vorfahren uns überliefert haben. Diese Vielfalt ist ein genetischen Schatz, den es zu erhalten gilt. Mehr lesen...

Newsletter abonnieren